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KI-Regulierung

AI-Dokumentationsanforderungen

AI-Dokumentationsanforderungen sind Records und technische Dokumente, die Zweck, Design, Tests, Controls und Limits eines KI-Systems für Compliance und sichere Nutzung belegen.

Auch bekannt als: Technische Dokumentation, Modelldokumentation, Compliance-Dokumentation

Definition

AI-Dokumentationsanforderungen bezeichnen die Dokumentation, die für sicheren Betrieb, Accountability und Compliance gepflegt werden muss. Je nach Kontext umfasst das: Zweck, Systembeschreibung, Datenprovenienz, Evaluationsresultate, Risikokontrollen und Nutzeranweisungen.

Warum es wichtig ist

  • Nachweis: ohne Dokumentation ist Verteidigung und Audit schwierig.
  • Betrieb: unterstützt Incident Response und Change Management.
  • Nutzersicherheit: klare Anweisungen und Limits reduzieren Missbrauch.

Wie es funktioniert

Artefakte definieren -> versionieren -> bei Changes updaten -> mit Zielgruppen teilen

Gute Dokumentation ist lebendig: sie wird mit Modell, Daten und Prozessen aktualisiert.

Praktisches Beispiel

Ein Provider pflegt ein Technical File (Zweck, Limits, Tests, Controls). Ein Deployer pflegt operative Records (Training, Aufsicht, Incident Logs).

Häufige Fragen

Q: Ist Dokumentation nur Papier?

A: Sie ist auch ein Control: sie erzwingt Klarheit über Scope, Limits und Verantwortungen.

Q: Was macht Doku am schnellsten wertlos?

A: Ungetrackte Änderungen. Ohne Versioning und Ownership werden Docs veraltet und irreführend.

Verwandte Begriffe


Referenzen

Verordnung (EU) 2024/1689 (EU AI Act).

References

Regulation (EU) 2024/1689 (EU AI Act).