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Business

AI-Governance-Framework

Ein AI-Governance-Framework definiert Rollen, Policies und Kontrollen, um KI-Systeme über ihren gesamten Lebenszyklus zu steuern.

Auch bekannt als: AI Governance, Governance-Programm, Controls-Framework

Definition

Ein AI-Governance-Framework beschreibt, wie eine Organisation Entscheidungen über KI trifft und kontrolliert: Ownership, Change-Approvals, geltende Regeln sowie Umgang mit Risiken und Incidents. Es macht Responsible AI operativ.

Warum es wichtig ist

  • Klare Ownership verhindert Schatten-Deployments.
  • Wiederholbare Approvals reduzieren Compliance- und Betriebsrisiken.
  • Auditability macht nachvollziehbar, was wann und warum passiert ist.

Wie es funktioniert

Policies -> Rollen (RACI) -> Kontrollen -> Dokumentation -> Monitoring -> Incident Response

Typische Bausteine: KI-Inventar, Acceptable-Use-Regeln, Vendor Due Diligence, Change Management und verstärkte Reviews für High-Impact Use Cases.

Praktisches Beispiel

Eine Steuerkanzlei führt ein Register aller KI-Tools im Mandatskontext, definiert verpflichtende menschliche Reviews und verlangt dokumentierte Tests vor jedem Model-Update.

Häufige Fragen

Q: Was ist das Minimum für Governance?

A: Inventar, Ownership, dokumentierter Zweck, Approval-Prozess, Monitoring und Incident-Playbook.

Q: Bremst Governance?

A: Nur wenn sie bürokratisch ist. Gute Governance ist risikobasiert: je höher das Risiko, desto stärker die Kontrollen.

Verwandte Begriffe


Referenzen

NIST (2023), AI Risk Management Framework (AI RMF 1.0).

References

NIST (2023), AI Risk Management Framework (AI RMF 1.0).