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KI-Regulierung

Algorithmische Transparenz

Algorithmische Transparenz heißt, klare Informationen über Funktionsweise, Daten, Grenzen und Failure Modes eines KI-Systems bereitzustellen.

Auch bekannt als: AI-Transparenz, Erklärbarkeit, Systemtransparenz

Definition

Algorithmische Transparenz bedeutet, ein KI-System so nachvollziehbar zu machen, dass sich Nutzer verantwortungsvoll darauf stützen können. Dazu gehören typischerweise: Zweck, Datenquellen, Grenzen, Evaluationsergebnisse und Hinweise zur sicheren Interpretation.

Warum es wichtig ist

  • Vertrauen: Nutzer müssen wissen, wann sie sich auf Outputs verlassen dürfen.
  • Sicherheit: Transparenz hilft, Fehler und Missbrauch zu erkennen.
  • Compliance: viele Rahmenwerke verlangen Dokumentation und Nutzerinformation.

Wie es funktioniert

Dokumentieren -> Disclosure -> Outputs erklären -> Logging -> Docs aktuell halten

Transparenz ist nicht “Quellcode offenlegen”. Es ist der richtige Disclosure-Level für Nutzer, Auditoren und interne Owner.

Praktisches Beispiel

Ein Legal-AI-Tool zeigt, welche Quellen durchsucht wurden, liefert Zitate und erklärt, dass es Recherche unterstützt — nicht professionelles Urteil ersetzt.

Häufige Fragen

Q: Ist Transparenz dasselbe wie Explainable AI (XAI)?

A: XAI ist eine Technik. Transparenz ist breiter: Disclosures, Dokumentation und operative Klarheit.

Q: Geht Transparenz ohne Trade Secrets preiszugeben?

A: Oft ja. Man kann Zweck, Limits und Controls offenlegen, ohne proprietäre Details zu verraten.

Verwandte Begriffe


Referenzen

Verordnung (EU) 2024/1689 (EU AI Act).

References

Regulation (EU) 2024/1689 (EU AI Act).