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KI-Regulierung

Hochrisiko-KI-System

Ein Hochrisiko-KI-System ist ein nach EU AI Act als hochriskant klassifiziertes System aufgrund des beabsichtigten Einsatzes, mit strengeren Pflichten.

Auch bekannt als: High-Risk System, Anhang-III-System

Definition

Ein Hochrisiko-KI-System ist ein System, das nach EU AI Act in eine Hochrisiko-Kategorie fällt, typischerweise weil der beabsichtigte Einsatz erhebliche Auswirkungen auf Rechte, Sicherheit oder Zugang zu wesentlichen Leistungen haben kann.

Warum es wichtig ist

  • Strengere Pflichten: Hochrisiko-Klassifizierung löst zusätzliche Anforderungen aus.
  • Operative Controls: Risikomanagement, Dokumentation und Aufsicht werden zentral.
  • Durchsetzung: Fokus von Audits und Sanktionen liegt oft auf High-Impact Uses.

Wie es funktioniert

Zweck definieren -> Kategorien prüfen -> Controls umsetzen -> dokumentieren -> Konformität

Die konkreten Pflichten hängen von Rolle (Provider vs Deployer) und Kategorie ab.

Praktisches Beispiel

Ein KI-System, das Entscheidungen in einem regulierten Prozess unterstützt, wird als potenziell hochriskant behandelt. Das Unternehmen implementiert menschliche Aufsicht, Logging und Dokumentation vor Produktiveinsatz.

Häufige Fragen

Q: Bedeutet Hochrisiko, dass das Modell unsicher ist?

A: Nicht zwingend. Es ist eine rechtliche Klassifizierung nach Use Case und Impact.

Q: Kann ein General-Purpose-Modell hochriskant werden?

A: Je nach Integration und Einsatzkontext. Der beabsichtigte Zweck ist entscheidend.

Verwandte Begriffe


Referenzen

Verordnung (EU) 2024/1689 (EU AI Act).

References

Regulation (EU) 2024/1689 (EU AI Act).